Ich bin ein gescheiterter Weltraum-Cowboy – höre aber Bebop – und trampe nicht gern, schon gar nicht durch die Galaxie. Geboren wurde ich 1975 in Basel, Schweiz. Ich habe die kanadische Staatsbürgerschaft von meiner Mutter geerbt und habe es genossen, in Vancouver betrunken zu sein – nicht unter einem Vulkan. Ich lebe mit meiner wundervollen Frau und meinen zwei sehr coolen Kindern – und nicht zu vergessen Max, dem Hund, der seinen Namen von Max Frisch hat, aber wegen Stranger Things „Mäx“ ausgesprochen wird – in einem Vorort von Basel. Stranger Things war für mich eine lustige Erinnerung, denn Stephen King hat mich als Teenager zum Lesen gebracht. Nietzsche und Kant folgten, was ich passend finde. Zuerst habe ich Germanistik und Anglistik studiert, aber durch die Krankheit und den Tod meiner Mutter habe ich mich irgendwie verirrt. Und da kommt die Geschichte mit Vancouver ins Spiel. Danach habe ich Jura studiert, denn wenn Mani Matter es getan hat, konnte es ja nicht falsch sein. Das habe ich einigermaßen abgeschlossen und bin dann in die Wirtschaft gegangen. Seitdem arbeite ich im Managementbereich in verschiedenen Funktionen, verlagere meinen Schwerpunkt zunehmend auf Schulungen bis ich den Leuten schließlich erkläre, wie sie es besser machen sollen. Neben meiner Arbeit und meiner Familie – von Windeln wechseln über Teenager-Unordnung beseitigen bis hin zu Gartenarbeit und Gebäudemanagement – habe ich nebenbei Science-Fiction-Geschichten geschrieben. Eines Tages, ganz unerwartet, wurde mir klar, dass das Thema Management ziemlich interessant ist. Nicht ganz so wie bei Immanuel, aber dennoch interessant. Also begann ich, mehr zu lesen, um die Materie zu verstehen, die Daten, die Menschen und all das. Schließlich entwickelte ich einige Ideen. Und nun schreibe ich diese Essays, um euch die Ideen anderer näherzubringen und euch in die seltsame Welt meiner Gedanken zu Management, Unternehmen und Systemen einzuführen.

